Sündenfall: Eine Eva, ihre Lilith und das Problem mit Adam - Kojotenhöhle - Erotikgeschichten von Mike Stone

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Sündenfall: Eine Eva, ihre Lilith und das Problem mit Adam

Kurzbeschreibung
Als Erika im Streit von ihrem Mann Achim erfährt, dass er sie schon lange mit der hübschen Nachbarin betrügt, flieht sie die Nacht hinaus. Sie bittet Gott um Rat, aber der treibt sie mit einem Gewitter zurück nach Hause, wo ihr Platz zu sein scheint. Sie erwischt die beiden anderen in flagranti und lernt, wie sehr andere genießen, was sie selbst nicht ertragen kann. Es setzt sich eine Kette von Ereignissen in Gang, von der die junge, rothaarige Bäuerin völlig überrollt wird.
Ist die bildschöne Blondine Lydia wirklich die teuflische Versucherin oder doch ein vom Himmel gesandter Engel, der sie erlösen soll? Ist sie selbst einfach nur verklemmt oder am Ende gar eine Lesbierin und damit eine Schande für die ganze Gemeinde?
Als Lydia sie entdeckt und ihr im Regen gegenübertritt, kann Erika der Frucht der Versuchung schnell nicht mehr widerstehen. Aber wenn Gott sie für eine Lilith als Gefährtin schuf, was wird dann aus dem Adam, mit dem sie verheiratet ist?

Diese Erzählung beinhaltet explizite Erotik, die nur für Erwachsene gedacht ist. Und außerdem lesbische Liebe, Bisexualität, Romantik, bäuerlichen Pragmatismus und einige Ideen, die nicht mit jedermanns moralischen oder religiösen Vorstellungen im Einklang stehen mögen.

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Leseprobe

Zehn Jahre lag es zurück, dass sie einen anderen Frauenkörper im Moment der höchsten Lust beobachtet hatte. Und wie damals löste dieser Anblick etwas in ihr aus, was sie nicht verstand. Ihr war schlecht. In ihrem Magen rumorte und kribbelte es unangenehm. Trotz des kühlen Regens war ihr warm, als würde sie Fieber bekommen, und ihr Herz raste weiterhin.
All diese Gefühle hatte sie auch damals verspürt, als eine ihrer Mitschülerinnen des Nachts an einem Wochenende auf ihrem Bett ihre Lust ausgelebt hatte. Das Mädchen - Birgit war ihr Name gewesen - hatte nur einmal kurz gezögert, als sie bemerkte, dass Erika wach war und sie ansah. Dann hatte sie … ihre Decke einfach zur Seite geschlagen und mit ihrem Tun unter dem Nachthemd weitergemacht. Fast so als … wolle sie dabei beobachtet werden. Und Erika hatte beobachtet.
Sie wusste, dass es unrein und gottlos war, sich selbst Lust zu bereiten. Aber in jenem Augenblick hatte sie nur zusehen können und sich beinahe gewünscht, es ihrer Mitschülerin nachzumachen. Es schien so leicht, die Hände unter dem weiten Nachthemd über die Haut auf Wanderschaft zu schicken und sich zu streicheln. Es schien so erfreulich. Aber der Gedanke hatte auch damals dieses Unwohlsein ausgelöst.

Sie hatte widerstanden. Es war die Versuchung des Teufels, nicht wahr? Am nächsten Tag war sie zur Schwester Oberin gegangen und hatte ihr berichtet. Nur von ihren eigenen Symptomen, weil sie eine Erkrankung befürchtete. Birgit hatte sie mit keinem Wort erwähnt. Und die Nonne hatte ihr erklärt, dass sie tatsächlich erkrankt war. Dass der Teufel versucht habe, in ihren Körper zu fahren und von ihr Besitz zu ergreifen. Sie zur Sünde zu verführen, indem sie selbst Hand an sich legte.
Niemals wieder hatte Erika dieses seltsame Gefühl zugelassen. Immer, wenn das leichteste Kribbeln in ihrem Unterleib aufkam, wandte sie sich dem Gebet zu und niemals wieder wurde es so stark. Bis heute … Aber jetzt konnte sie sich nicht auf das Gebet konzentrieren. Die Worte entglitten ihr, kaum dass sie danach im Geiste griff. Und auf der anderen Seite schien es so leicht und … verlockend, einfach die Hände unter ihr Kleid gleiten zu lassen. Es war nicht so weit wie das Nachthemd, aber auch keineswegs einschränkend.
Ungebeten sah sie in aller Deutlichkeit wieder den nackten Körper von Lydia vor sich. Diesen wunderschönen Leib, der sich schweißglänzend vor Lust auf dem Tisch wand und aufbäumte. Wie gern wäre sie der Blondine näher gewesen, um all das genauer sehen zu können.
Sie wollte nicht an deren Platz sein. Allein der Gedanke an Achims Männlichkeit verursachte ihr richtiggehend Übelkeit. Und zwar von der Sorte, die im Magen entstand und einen Ausweg nach oben suchte. Aber der Gedanke an Lydia ließ es weiter unten kribbeln und prickeln, als laufe ein Käfer über ihre Haut. Oder ein Dutzend davon.




 
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